Praxis Dres. Marten / Schmidt

Hausarzt und hausärztliches Versorgungszentrum

Der Begriff Hausarzt ist umfassend, so dass viele Menschen nicht wissen, was die Aufgabe eines Hausarzt ist. Die Hausarztpraxis Dr. Marten/Schmidt ist ein hausärztliches Versorgungszentrum – eine Einrichtung zur ambulanten medizinischen Grundversorgung und als solches Ihr Ansprechpartner und erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen. Sie finden uns am westlichen Ende der Einkaufspassage im Ärztehaus Düsseldorf.

Der Unterschied von uns als Hausärzten zu Fachärzten ist, dass uns ein Vertrauensverhältnis zu unseren Patienten wichtig ist. Wir kennen die früheren Probleme unserer Patienten und damit ihre wesentliche Lebens- und Krankheitsgeschichte, da wir über Jahre Ihr Begleiter sind und wir uns kennen. Damit sind wir Ihr Berater, wenn medizinische Entscheidungen zu treffen sind. Gemeinsam sprechen wir über Ihre Optionen und empfehlen auch Kollegen, wenn Sie uns fragen.

Wir können eine individuelle Beratung durchführen, weil wir uns kennen – anders als der Spezialist.

Herzliche Grüße,
Ihr Praxisteam

Öffnungs- & Sprechzeiten

Wir freuen, uns Sie in unseren Sprechzeiten hier begrüßen zu können. Normalerweise benötigen Sie keinen Termin im Vorfeld zu vereinbaren - spezielle Untersuchungen terminieren wir gemeinsam vor Ort mit Ihnen.

Unsere Ärzte sind zu den hier aufgelisteten Sprechzeiten zu erreichen:

Montags       08:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Dienstags     08:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Mittwochs    08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Freitags        08:00 – 12:00 Uhr

Für unsere Patienten und auch für unvorhersehbare Notfälle nehmen sich unsere Ärzte immer ausreichend Zeit, sodass es zu unkalkulierbaren Wartezeiten kommen kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Sie möchten in einem Krankheits- oder Notfall auch die bestmögliche Betreuung.

Leistungsübersicht

Hier finden Sie einen Auszug aus den bei uns angebotenen Leistungen.

Diagnose

Befundung von Sympthomen & Krankheiten

Vorsorge

Früherkennung von Krankheiten

Schutz- & Reiseimpfungen

Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten

Diabetes Koordination

Schwerpunktpraxis für Diabetiker des Typs-1 und Typs-2

Disease-Management Programm (DMP)

Programm zur Behandlung chronisch kranker Patienten

Psychosomatische Grundversorgung

Behandlung funktioneller Erkrankungen durch psychosoziale Ursachen

Naturheilverfahren

Alternative Behandlungsmöglichkeiten zu schulmedizinischen Verfahren




Diagnostik

Als hausärztliches Versorgungszentrum bieten wir Ihnen eine umfassende Diagnostik in fast allen Gebieten: Herz, Gefäße, Lunge, Bauch, Schilddrüse, Haut oder Ohr.

Herzdiagnostik

Im hausärztlichen Versorgungszentrum werden die folgenden Verfahren in der Herzdiagnostik zum Einsatz gebracht:

Elektrokardiogramm (EKG)

Beim EKG werden die Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern und die elektrischen Spannungsänderungen am Herzen aufgezeichnet, wodurch sich vielfältige Aussagen zu Eigenschaften und Gesundheit des Herzens ableiten lassen.

Belastungs-EKG

Bei dieser Variante des EKG sitzt der der Patient auf einem Ergometer (Fahrrad) und tritt in zwei Pedale. Der Widerstand wird stufenweise erhöht, bis der Patient bestimmte Werte für den Blutdruck und/oder die Herzfrequenz erreicht hat. Beim Belastungs-EKG sucht man in erster Linie nach Veränderungen der EKG-Kurven und erhält einen Eindruck vom Blutdruck- und Herzfrequenzverhalten. Außerdem stellt man die Leistungsfähigkeit des Patienten fest. Auf Basis der erhaltenen Ergebnisse können Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße entdeckt werden. Unter bestimmten Umständen können Nachuntersuchungen angebracht sein, insbesondere, wenn die Untersuchung auf Grund von Beschwerden, Anomalitäten oder Erschöpfung vorzeitig abgebrochen werden musste.

24-Stunden-EKG

Auch Langzeit-EKG genannt, wird zur Feststellung von Herzrhythmusstörungen verwendet. Dazu wird ein Langzeit-EKG-Gerät angelegt. Dabei handelt es sich um ein Aufnahmegerät, das der Patient über einen Zeitraum von 24h umgeschnallt trägt. Angeschlossen an die Meßeinheit, werden mehrer Klebe-Elektroden auf dem Brustkorb befestigt, die innerhalb des Meßzeitraums stetig aufzeichnen. Wie in jeder EKG-Variante werden die Aufzeichnungen analysiert, um auf dieser Basis Erkenntnisse über den Gesundheitszustand des Herzens abzuleiten.

24-Stunden-Blutdruck

Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck (der Druck in den Blutgefäßen und Herzkammern) über einen Zeitraum von 24 Stunden regelmäßig gemessen und ein Blutdruck-Profil erstellt. Genau wie beim Langzeit-EKG trägt der Patient ein Aufnahmegerät über einen Zeitraum von 24h mit sich. Jedoch hat der Patient bei dieser Meßmethode eine Manschette am Oberarm befestigt. Durch Aufpumpen und Ablassen der Luft verändert sich der Druck in der Manschette und das Herz presst ab einem bestimmten Druck wieder Blut in die zusammengedrückte Arterie. Moderne Apparate nutzen zum Teil elektronische Druckabnehmer. Das Gerät misst diese Werte und speichert sie. Tagsüber wird der Blutdruck alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten gemessen. Der Patient muss in der “wachen” Zeit in einem Protokoll festhalten, was er jeweils gerade macht (Tätigkeitsprofil). Auf dieser Basis können später eventuelle Blutdruckveränderungen mit entsprechenden Tätigkeiten in Zusammenhang gebracht werden.

Herzultraschall

Die Echokardiographie (Herzultraschall) ist eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens und wird häufig auch „Herzecho“ genannt. Sie ist eine der wichtigsten Untersuchungsverfahren für die Beurteilung der Herzstruktur und Herzfunktion. Mit Hilfe der Echokardiographie erhält der Arzt Informationen über:

  • die Größe des Herzens, der Herzkammern und Herzvorhöfe
  • die Dicke der Herzwände
  • die Beweglichkeit und Funktionsfähigkeit des Herzens und der Herzklappen
  • die Auswurfleistung des Herzens

Das Herzultraschall wird von Krankenkassen leider nicht in voller Höhe übernommen, so dass hier Kosten in Höhe von EUR 40 für den Patienten entstehen.

Gefäßdiagnostik

Ultraschall

Bei der Ultraschalluntersuchung werden Ultraschallwellen zur Diagnostik genutzt. Zur Gefäßanatomie werden zwei- oder dreidimensionale Bilder auf Basis des reflektierten Ultraschalls erstellt. Die Flussrichtung und Flussgeschwindigkeit der Arterien können mit dem Dopplereffekt überprüft werden, der auf der Änderung der empfangenen Schallfrequenzen in Abhängigkeit von der Flussgeschwindigkeit des Blutes beruht. Für die Ultraschalluntersuchung der Hals-, Arm- und Beingefäße ist eine Vorbereitung nicht erforderlich. Bei der Untersuchung der Bauchschlagader sowie der Beckenarterien sind eine Nüchternheit sowie abführende Maßnahmen von Vorteil, da bei entleertem Darm die Gefäße besser zur Abbildung kommen.

Die Ultraschalluntersuchung wird in der Regel in liegender Position vorgenommen und in der Untersuchungsregion ein farbloses Gel auf die Haut aufgebracht. In Abhängigkeit von der Untersuchungsregion muß der Patient eventuell den Atem anhalten, um ein ruhiges Bild zu gewährleisten. Die Ultraschall-Untersuchung der Gefäße sowie der übrigen Körperregionen ist eine nicht invasive Maßnahme und es bestehen im Normalfall keinerlei Risiken für den Patienten. Leider übernehmen auch diese Leistung die Krankenkassen in seltensten Fall, so dass der Patient hier mit Kosten in Höhe von EUR 25 entstehen.

Lungendiagnostik

Lungenfunktionstest

Die Prüfung der Lungenfunktion ist für die Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Lungen- und Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) unumgänglich. Zur Prüfung der Lungenfunktion stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung, z.B. die Peak-Flow Messung oder die Spirometrie.

Röntgen

Zu den. o.g. Lungenfunktiontests gibt es bildgebende Verfahren, z.B. Röntgen. Diese sind Teil der Standarduntersuchungen bei Lungenerkrankungen. Durch das Röntgenbild erhält man so Einsicht in innere Organe und Strukturen und kann Veränderungen erkennen und beurteilen. Besonders empfindliche Körperbereiche, die für die Untersuchung nicht relevant sind, werden durch strahlenundurchlässige Bleiabdeckungen vor unnötiger Bestrahlung geschützt. Bei einer Thoraxaufnahme wird beispielsweise der Unterleib durch eine Bleischürze abgedeckt. Für diese Untersuchung arbeiten wir mit mehreren radiologischen Praxen zusammen.

Bauchdiagnostik

Ultraschall

Zu den häufigsten Anlässen, einen Arzt aufzusuchen, gehören Beschwerden im Bauch. Um die richtige Diagnose zu stellen, stehen dem Arzt neben der körperlichen Untersuchung und der Labordiagnostik, die schon oben genannte Sonographie (Ultraschall) zur Verfügung. Die Sonographie ist für den Patienten besonders schonend, weil sie zum einen völlig schmerzfrei für den Patienten ist, zum anderen keine Röntgenstrahlen verwendet.

Mit unseren modernen, hochauflösenden Geräten können die Organe des Bauchraumes wie Leber, Gallenblase, Gallenwege, Milz, Lymphknoten, Magen, Dünn- und Dickdarm und die Organe des Retroperitoneum (Hinterbauchraumes) wie Bauchspeicheldrüse, Nieren, ableitende Harnwege, Lymphknoten und die entsprechenden Blutgefäße dargestellt und u.E. so gut wie mit keinem anderen bildgebenden Verfahren beurteilt werden. Spezielle Techniken wie die Farbdopplersonographie und Kontrastmittelverstärkte Ultraschalldiagnostik verbessern dabei die diagnostischen Möglichkeiten.

Labor

Bei Problemen im Bauchbereich ist es manchmal von Nöten eine Stuhlprobe zu analysieren. Dabei wird geprüft, wie der Stuhl zusammengesetzt ist und ob er Blut oder Krankheiterreger – z.B. Durchfallkeime – enthält. Eine Stuhluntersuchung anhand einer Stuhlprobe erfolgt zum Beispiel bei Durchfall, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulceroase oder als Vorsorgeuntersuchung, vor allem zur Früherkennung von Darmkrebs.

Helicobacter-Antikörper-Test

Durch diesen Test  wird das Helicobacter pylori – so heißt ein Bakterium, das erst vor kurzer Zeit im Magen von Patienten mit Magengeschwüren entdeckt wurde, nachgewiesen. Infizierte Menschen merken von dieser Infektion meist nichts, da sie selten von weiteren Sympthomen begleitet wird. Das gefährliche daran ist, dass der Infizierte die Krankheit nicht bemerkt, sein Immunsystem aber dennoch unter voller Belastung steht: Im Blut werden Antikörper gebildet, der Magen versucht, das Bakterium durch eine Entzündung loszuwerden.

Diese Magenschleimhaut-Entzündung kann sich mit Magenschmerzen, Magendruck oder Brennen, Völlegefühl, vorzeitigem Sättigungsgefühl, Aufstoßen, Übelkeit und Erbrechen äußern. In vielen Fällen heilt die Entzündung nicht von alleine, sondern wird chronisch. Mit der Zeit können dann dauerhafte Schäden in der Magenschleimhaut entstehen, die bis zum Magenkrebs führen können.

Schilddrüsendiagnostik

Ultraschall

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ, in dem Hormone gebildet und freigesetzt werden, die für den Stoffwechsel im Körper eine wichtige Rolle spielen. Bei einer Sonografie der Schilddrüse wird diese mittels Ultraschall untersucht. Das Funktionsprinzip dieser Untersuchung ist das gleiche wie bei jeder anderen Ultraschalluntersuchung. Ein Schallkopf sendet Schallwellen aus, die durch das Gewebe verändert werden. Die veränderten Wellen werden vom Schallkopf wieder empfangen und mit Hilfe eines Verstärkers auf einem Bildschirm dargestellt.

Das Verfahren lässt Rückschlüsse auf die Größe und Form der Schilddrüse, aber auch auf Knoten, Gewebebeschaffenheit und andere Veränderungen zu. Zusätzlich können verschiedene krankhafte Veränderungen nachgewiesen, aber auch der Krankheitsverlauf kontrolliert und dokumentiert werden.

Labor

In bestimmten Fällen ist es sinnvoll auch die Blutwerte des Patienten zu untersuchen. Dabei wird die Menge des Thyreotropin (Thyreoidea-stimulierendes Hormon, kurz TSH) bestimmt, das einer der wichtigsten Parameter zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion darstellt.

Hautdiagnostik

Dermaskopie

Dabei handelt es sich um ein nicht invasives Verfahren, bei der die Haut des Patienten mit einem beleuchteten Mikroskop und unter Zuhilfenahme von Öl und z.T. auch polarisiertem Licht bis in tiefere Schichten betrachtet wird. Das wesentliches Einsatzgebiet der dermatoskopischen Diagnostik ist die Erkennung früher Melanome und die Unterscheidung melanozytärer von nicht-melanozytären Pigmenttumoren. Sie hilft ferner dabei Parasiten, Fremdkörper und Einblutungen zu identifizieren und klassifizieren, um eine geeignete Behandlungsmethode anzusetzen.

Abstrich inkl. MRSA-Prüfung

Ein Abstrich ist eine gezielt mikrobiologische Untersuchung, bei der mittels eines Tupfers Sekret aus dem z.B. Inneren der Nase, Rachenraum oder Wunden genommen wird. Die Prüfung auf MRSA (Methicillin resistenter Staphyloccoccus aureus) ist eine spezielle Prüfung auf das MRSA Bakterium. Dieses ist besonders gefährlich, da MRSA gegen viele Antibiotika unempfindlich ist, was eine Erkrankung bzw. die Heilung sehr schwierig gestaltet.

Ohrdiagnostik

Otoskopie

Als Otoskopie (Ohrenspiegelung) bezeichnet man eine optische Untersuchung des Gehörgangs und des Trommelfells. Störungen oder Erkrankungen des äußeren Gehörgangs oder des Trommelfells können die Schallübertragung zum Gehirn unterbrechen und zu einer Hörminderung bis hin zu einem Hörverlust führen. Wir empfehlen, bei unklaren Beschwerden im Ohr, zum Beispiel Schmerzen, einem Fremdkörpergefühl oder einer plötzlichen Hörminderung, umgehend eine Otoskopie durchführen zu lassen, um Langzeitschäden frühstmöglich zu verhindern.

Vorsorge

Sie updaten Ihren PC mit den neusten Virenkits, bringen Ihr Auto regelmäßig zum Service und TÜV. Wie sieht es mit Ihrem Körper aus? Vorsorgechecks sind wichtig und helfen Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Gesundheits-Check +35

Check Gesundheit +35​Der Gesundheits-Check +35: Ab dem Alter von 35 Jahren haben Sie als gesetzlich Krankenversicherter alle zwei Jahre Anspruch auf einen kostenlosen Gesundheits-Check – frühzeitig an Hand von Frühindikatoren erkennen, was passiert: wie Bluthochdruck oder erhöhte Blutfette – es beginnt unauffällig, kann aber zu ernsthaften Erkrankungen führen. Drei Dinge werden beim Check +35 durchgeführt:

1. Gespräch In der sogenannten Anamnese befragt der Arzt Sie zu Vorerkrankungen und Krankheiten von Familienmitgliedern sowie zu eventuellen Beschwerden. Damit können Risikokrankheiten, die evtl. erblich bedingt sind, aufgezeigt werden.

2. Untersuchung An die Anamnese anschließend folgen verschiedene Untersuchungen. Dazu gehört eine vollständige körperliche Untersuchung: Herz, Lunge, Kopf, Hals, Bauch, Wirbelsäule, Bewegungsapparat, Nervensystem und Sinnesorgane werden überprüft, um abweichende oder krankhafte Befunde feststellen zu können. Darüber hinaus wird eine Blutprobe entnommen und im Labor ausgewertet. Die Analyse gibt Aufschluss über Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Anhand dieser Werte können wir erkennen, ob zum Beispiel der Verdacht auf einen Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) besteht. Ebenso wir der Blutdruck gemessen, dieser wer kann, zusammen mit dem Cholesterinwert auf Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) oder für einen Herzinfarkt hinweisen. Abschließend wird eine Urinprobe analysiert. Durch diese können Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen, aber eben auch einen Diabetes Mellitus gegeben werden.

3. Beratung Im Abschlußgespräch werden die gefundenen Risikofaktoren einzeln besprochen und mit welcher Lebensweise man diese eliminieren bzw. minimieren kann. Bei Verdacht oder Diagnose einer Krankheit folgen weiterführende Untersuchungen oder eine entsprechende Behandlung. Wir freuen uns sie bei uns zu Ihrem Check-Up +35 zu begrüßen!

Krebsfrüherkennungsuntersuchung

Krebsfrüherkennung​Es gilt für vieles im Leben, aber insbesondere für die meisten Krebsarten: Je früher der Tumor erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Besonders gute Chancen für eine Heilung sind bei Krebserkrankungen der Haut, der Brust, des Darms, des Gebärmutterhalses und der Prostata zu verzeichnen, wenn diese rechtzeitig erkannt werden.

Es ist somit das Ziel des hausärztlichen Versorgungszentrums, Tumore in möglichst frühen Stadien ihrer Entwicklung aufzuspüren, da frühe Krebsstadien sich zumeist schonender und erfolgreicher behandeln lassen als späte Stadien, in denen möglicherweise sogar schon Tochtergeschwülste entstanden sind. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen gehören daher zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm bietet folgende Untersuchungen an:

Für Frauen:
ab dem Alter von 20 Jahren: Untersuchung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane.
ab dem Alter von 30 Jahren: zusätzliche Tastuntersuchung der Brust.
ab dem Alter von 50 Jahren bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres besteht alle zwei Jahre Anspruch auf die Teilnahme am qualitätsgesicherten Mammographie-Screening, einer Röntgenuntersuchung der Brüste.

Zum Untersuchungstermin werden die anspruchsberechtigten Frauen schriftlich eingeladen. Für die gynäkologischen Untersuchungen überweisen wir gerne an einen Gynäkologen.

Für Männer:
ab dem Alter von 45 Jahren: Tastuntersuchung der Prostata sowie Inspektion des äußeren Genitales.

Für Alle:
Dazu kommt, dass für Frauen und Männer seit dem 1. Juli 2008 bundesweit ein Screening für Hautkrebs angeboten wird: Gesetzlich Versicherte ab dem Alter von 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine qualitätsgesicherte Untersuchung der gesamten Körperoberfläche. Eine Praxisgebühr muss für diese Krebs-Früherkennungsuntersuchung nicht entrichtet werden! Berechtigt zur Durchführung des Screenings sind Dermatologen und Hausärzte, die sich im Rahmen einer Fortbildung für das Screening zertifiziert haben – so wie wir hier bei uns im hausärztlichen Versorgungszentrum.

Jugendschutzuntersuchung

Jugendschutzuntersuchung​Eine Jugendschutzuntersuchung ist für Jugendliche unter 18 Jahren, die eine gewerbliche Tätigkeit als Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin aufnehmen möchten. Dazu gehört auch eine Stelle als Auszubildende(r). Das Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend schreibt für diese Fälle vor, dass eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden und in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss.

Zweck dieser ärztlichen Untersuchung ist es, eine Gefährdung der Gesundheit des bzw. der Jugendlichen durch die Aufnahme der beabsichtigten Tätigkeit zu vermeiden. Ist der oder die Jugendliche bei Antritt der Tätigkeit jünger als 18 Jahre, muss vor Antritt der Tätigkeit eine Erstuntersuchung durchgeführt werden. Hat der Jugendliche nach Ablauf des ersten Beschäftigungsjahres das Alter von 18 Jahren noch nicht erreicht, muss zwingend eine Nachuntersuchung erfolgen. Es kann darüber hinaus auch noch eine weitere, außerordentliche Nachuntersuchung erfolgen; dies aber nur in den Fällen, in denen die Voruntersuchungen durch die Tätigkeit hervorgerufene gesundheitliche Schäden oder mögliche Gefahren für den Gesundheitszustand festgestellt hat. Im Rahmen der Jugendschutzuntersuchung wird zunächst der aktuelle Gesundheitszustand anhand vorgeschriebener Untersuchungsrichtlinien erhoben.

Die Jugendschutzuntersuchung umfasst eine Ganzkörperuntersuchung, besonderes Gewicht entfällt dabei auf die Überprüfung der Sehkraft (Nah- und Fernsicht), des Farbensehens sowie des Gehörs. Zur Vermeidung von berufsbedingten Haltungsschäden erfolgt auch eine Überprüfung und ärztliche Beurteilung des Körperbaus und des Bewegungsapparates. Zusätzlich werden durch eine Urinuntersuchung mögliche Erkrankungen ausgeschlossen. Die Kosten der Jugendschutzuntersuchung werden nicht von den Krankenkassen, sondern vom Gewerbeaufsichtsamt getragen.

Operationsvorbereitungsuntersuchung

Untersuchung zur Operationsvorbereitung​Die Operationsvorbereitungsuntersuchung wird im Vorfeld durchgeführt um dem Patienten bei ambulaten Operationen Umwege zu ersparen, da viele OP-Zentren diese Untersuchung vom Patienten, durch den Hausarzt, vor einer OP erfordern. Es handelt sich um Basisuntersuchungen zur Klärung der OP-Fähigkeit. Dazu gehören neben einer Laboruntersuchung (inkl. Blutuntersuchung mit Gerinnung) und einer körperlichen Untersuchung, je nach Alter ggf. auch ein EKG und einer Röntgenaufnahme der Lunge. Durch diese Untersuchung wird sichergestellt, dass der Patient zum Zeitpunkt der Untersuchung über eine grundsätzlich ausreichende Konstitution verfügt, um einen Eingriff vornehmen zu lassen. So sind z.B. noch nicht abgeheilte Entzündungen häufig ein Risikofaktor, der dazu führt, dass die OP-Fähigkeit nicht gegeben ist. Dabei ist sehr wichtig, dass der Patient den Arzt im Vorfeld über Ausmaß und Art des Eingriffs informiert.

Das hausärztliche Versorgungszentrum ist für Sie auch im Post-OP Bereich tätig. So werden durch uns auch Verbandswechsel, Wundkontrollen und Fädenentfernungen durchgeführt.

Sportuntersuchungen

Sportuntersuchung​Zur Vermeidung von unnötigen Risiken beim Sport, für vorgeschriebene Sportarten (z.B. Tauchen), zur Abschätzung Ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit oder zur Feststellung der optimalen Fettverbrennung bieten wir Ihnen Sportuntersuchungen an.

Ihre individuellen Ambitionen sowie Ihre ggf. gesundheitlichen Einschränkungen klären wir vorab in einem persönlichen Gespräch. Im Anschluss erfolgt eine körperliche Untersuchung. Eine Echokardiographie (Ultraschall des Herzens) wird durchgeführt, um einen der wichtigsten Gründe auszuschließen: den akuten Herztod beim Sport. Dabei können wir eine Kardiomyopathie, Zustand nach einem stummen Herzinfarkt, oder einen Herzklappenfehler zuverlässig erkennen. Anschließend führen wir ein Ruhe-EKG und ein Belastungs-EKG durch. Dadurch können wir Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens sowie einen erhöhten Blutdruck ausschließen. Unter Umständen wird auch noch eine Laboruntersuchung durchgeführt – dies hängt aber von der Ergebnissen der Untersuchungen ab. Für Interessierte können wir zusätzlich auch einen Lactattest zur optimalen Trainigssteuerung und Fettverbrennung durchführen. In einem Abschlußgespräch erläutern wir alle Analysen und betrachten mögliche Risiken, um Ihre sportlichen Belastungen festzulegen.

Sollten sich bei der Untersuchung behandlungspflichtige Erkrankungen herausstellen, erfolgt eine anschließende Folgebehandlung, die Sie im Rahmen Ihrer Krankenversicherung in Anspruch nehmen können. Wir empfehlen allen Patienten vor Aufnahme einer dauerhaften sportlichen Betätigung eine Sportuntersuchung – insbesondere falls sie vor kurzem einen schweren Infekt gehabt haben sollten, damit eine Myokarditis ausgeschlossen werden kann. Die Kosten für eine Sportuntersuchung werden mit Ausnahme von den Privatversicherungen nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Führerscheinuntersuchung

Untersuchung zur Erlangung von FührerscheinenDas hausärztliche Versorgungszentrum bietet die Führerscheinuntersuchung für alle Führerschein Bewerber der Klassen: C (LKW), D (Omnibus) und P (Taxi, Mietwagen) an. Es handelt sich dabei um Untersuchungen zur Erlangung und Verlängerung des Personenbeförderungsscheins P für Taxi- und Mietwagenfahrer, des C-Scheins für LKW Fahrer und des D-Scheins für Omnibusfahrer. Die Untersuchungsergebnisse sind ein Jahr gültig, die der Sehleistung sogar 2 Jahre. Es ist somit unproblematisch bis zu einem Jahr vorher bei uns vorbeizukommen und die notwendigen Untersuchungen durchführen lassen.

Was benötigen Sie beim Ersterwerb der jeweiligen Führerscheine?

Der LKW Fahrer (C-Schein) benötigt:

1. Eine ärztliche Untersuchung
2. Eine ärztliche Untersuchung der Augen

Der TAXI Fahrer bzw. MIETWAGEN Fahrer (P-Schein) und der OMNIBUS Fahrer (D-Schein) benötigen:

1. Eine ärztliche Untersuchung
2. Eine ärztliche Untersuchung der Augen
3. Eine betriebsmedizinische Untersuchung

Alle fünf Jahre müssen die ärztliche Untersuchung sowie die ärztliche Untersuchung der Augen wiederholt werden, ansonsten droht der Verlust des Führerscheins. Dazu müssen Inhaber des D-Scheins ab dem 50. Lebensjahr und Inhaber des P-Scheins ab dem 60. Lebensjahr auch die betriebsmedizinische Untersuchung alle fünf Jahre durchführen lassen.

Team des hausärztlichen Versorgungszentrums

Unsere Hausarztpraxis besteht seit Jahrzehnten und in dieser Zeit haben wir den Kontakt mit Ihnen stetig intensiviert - es ist ein Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und uns entstanden. Für die Neuen unter Ihnen: hier können Sie das Team kennenlernen.

team 1

Dr. med. Wolfgang Marten - Arzt

Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin

Im Team seit: 1977

Sprachen: Deutsch, Englisch

team 1

Dr. med. Sabine Marten - Ärztin

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Im Team seit: 2010

Sprachen: Deutsch, Englisch

team 1

Dr. med. Heiko Schmidt - Arzt

Facharzt für Innere Medizin

Im Team seit: 2011

Sprachen: Deutsch, Englisch

team 1

Claudia Harren - Arzthelferin

Im Team seit: 2008

Arbeitsbereich: Empfang, Labor, Behandlung

Sprachen: Deutsch

team 1

Anja Üblacker - Arzthelferin

Im Team seit: 2008

Arbeitsbereich: Empfang, Labor, Behandlung

Sprachen: Deutsch, Englisch

team 1

Silke Okicic - Arzthelferin

Im Team seit: 2008

Arbeitsbereich: Empfang, Behandlung

Sprachen: Deutsch, Englisch

team 1

Claudia Koppatsch - Arzthelferin

Im Team seit: 2008

Arbeitsbereich: Empfang, Labor, EKG

Sprachen: Deutsch

team 1

Marina Gottfried - Arzthelferin

Im Team seit: 2008

Arbeitsbereich: Empfang

Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch

team 1

Jamila Saou - Arzthelferin

Im Team seit: 2008

Arbeitsbereich: Empfang

Sprachen: Deutsch, Arabisch, Englisch

Ihr Weg zu Uns

Sie finden uns am westlichen Ende der Einkaufspassage Garath im Ärztehaus Nummer 5.

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Hausärztliches Versorgungszentrum Dres. Marten/Schmidt
Erich-Ollenhauer-Str. 5
40595 Düsseldorf

Telefon:  +49 (211) 739200
Fax:         +49 (211) 7392024
info@dr-marten.eu